Angebote Themen Termine KiTa-Projekt links über uns
Artikel RSS - für
Newsreader

U 18 Bonn - Köln, 22.01.09,u.b.

U 18, Bonn - Köln, 22.01.09, u.b.

U 18, Bonn - Köln, 22.01.09, u.b.

U 18, Bonn - Köln, 22.01.09, u.b.

U 18, Bonn - Köln, 22.01.09, u.b.

U 18, Bonn - Köln, 22.01.09, u.b.

U 18, Bonn - Köln, 22.01.09, u.b.

U 18, Bonn - Köln, 22.01.09, u.b.

Wer in diesen Tagen mit der U 18 von Bonn nach Köln oder auch andersherum fährt und mit seinen Gedanken nicht ganz woanders ist, traut seinen Augen kaum. Zwischen Hustenmittelreklame, Werbung für die Verkehrsbetriebe und Schülernachhilfe klebt weiß auf blau die Forderung “FREIHEIT statt Vollbeschäftigung” an den Fenstern der Bahn.  Nicht nur auf dieser Linie, auch in Berlin wurden schon die Aufkleber auf öffentlichen Verkehrsmitteln gesichtet. Ob die Betrachterin oder der Betrachter auf Anhieb die Botschaft versteht, ist schwer zu sagen. Sascha Liebermann, einer der Mitstreiter der Aufkleber-Aktion teilte uns dazu mit, dass seit  Anbringung der Aufkleber die Zugriffe auf die Internet-Seite der Initiative, www.FreiheitStattVollbeschaeftigung.de, erheblich zugenommen haben und zwar aus Berlin, Bonn und Köln. Die Homepage bietet dann auch mehr Infos, Thesen und Texte zu der Forderung. Mit dem Aufkleber soll die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle Bürger unterstützt werden. Die Initiative kritisiert, dass Arbeitslosigkeit in unserer Gesellschaft nur als  Zeichen von Armut und nicht als Ausdruck der Produktivität und des Vermögens unseres Landes gesehen wird. Sie fordert den “Abschied davon, das Ziel der Vollbeschäftigung vor das Ziel der Freiheit zu setzen, denn Freiheit ist für ein politisches Gemeinwesen notwendig, Vollbeschäftigung nicht”. Soweit fällt es mir leicht, der Argumentation zu folgen … was die Vor- und Nachteile automatisierter Arbeit angeht, sehe ich die Welt etwas anders.

Interessant sind auch die Erfahrungen der Initiative, die mit Kommunen oder mit beauftragten Firmen der Außenwerbung verhandeln mußte. Sechs Städte haben direkt abgelehnt. Zwei Großstädte zogen sogar ihre erteilten Genehmigungen wieder zurück. Nur Bonn, Köln und Berlin zeigten sich aufgeschlossen. Die Aktion dauert vier Wochen. Wenn Sie also in diesen Tagen in den aufgeschlossenen Städten S- oder U-Bahn fahren, halten Sie die Augen offen. Ich jedenfalls habe mich gewundert, was es alles in den Bahnen zu lesen gibt.

Mehr zum bedingungslosen Grundeinkommen erfahren Sie

Mit dem Thema “Abschied von der Vollbeschäftigung” hat sich das Heft 7/2005 der Zeitschrift brand eins beschäftigt: “Arbeit. Nie wieder Vollbeschäftigung!”

Aufkleber bestellen

(u.b.)

Artikel drucken Artikel drucken

Trackback URI | Kommentar RSS

Kommentieren Sie!