Angebote Themen Termine KiTa-Projekt links über uns
Artikel RSS - für
Newsreader

“Wird eine Petition … von 50.000 oder mehr Personen unterstützt, wird über sie im Regelfall im Petitionsausschuss öffentlich beraten. Der Petent wird zu dieser Beratung eingeladen und erhält Rederecht.” (FAQ-Liste e-Petitionen)
Die 50.000 für die Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen wurden heute, am letzten Tag für elektonische Einträge kurz vor 18.00 Uhr erreicht.
Danke an Susanne Wiest, für den beten Brief, der so viel ausgelöst hat. Und Dank auch an die Systemadministratoren, dass sie einen Totalzusammenbruch des Servers an den letzten Tagen verhindern konnten … und das ist nicht ironisch gemeint. Seit vielen Jahren “predigen” wir, dass die Computern zugrunde liegenden Modelle nicht immer geeignet sind, dass Computer Fehler machen und dass Software häufig einfach schlecht ist … warum sollten ausgerechnet die Bundestags-Computer anders gestrickt sein?
Ich habe noch nie eine Petition verfolgt, aber nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Zur Feier des Ereignisses ein alter, rheinländisch jahrszeitgemäßer, niederländisch gesungener  Ohrwurm :-)

Die Geschichte der Petition und ein paar Überlegungen, wie es nun im Ausschuss weitergeht. Gefunden bei Welt online.

Artikel drucken Artikel drucken

2 Kommentare zu “Rederecht für Susanne Wiest im Petitionsausschuss”

  1. on 18 Feb 2009 at 10:00Carl Jaegert

    Das Rederecht wird auf taube Ohren stoßen. Es wäre nicht die erste erfolgreiche Petition, der es so ergeht (z. B. zum bundesweiten Volksentscheid!).
    Da können wir uns nicht auf die faule Haut, in die (Hängematte!) legen, sondern müssen weiter darüber sprechen. Mit Freunden und Bekannten, in der Familie, am Arbeitsplatz. In Bloggs und Foren. Damit aus dem Lüftchen ein Wind, vielleicht sogar ein Sturm wird.
    Carl Jaegert – kunstuni.de

  2. on 18 Feb 2009 at 15:47Ulrich

    … der ohrwurm mit den bots sollte nicht gleich das schlaraffenland ausrufen :-) … aber freude über ein erreichtes zwischenziel finde ich völlig ok. auch wenn die verfahrensregelungen noch nicht mal garantieren, dass susanne wiest überhaupt vom ausschuss eingeladen wird. und auch wenn 50.000 relativ sind (gerade mal so viel wie die zuschauer eines guten bundesliga-fußball-spiels, andererseits mehr, als die mitgliederzahl der grünen, fast soviel wie die mitgliederzahl der fdp oder der linken …. ca …)
    aufsehen, konzentration, anregungen, sympathie … das sind für mich die positiven ergebnisse der petition, unabhängig vom weiteren verlauf. taube ohren … nein, das denke ich nicht. diejenigen, die sich jetzt engagiert haben, werden den weg weiter verfolgen, viele medien haben das thema schon aufgegriffen … der ausschuss … ich weiß es nicht … wieviel denkanstöße braucht der mensch, bevor er sein weltbild ändert ???
    ein interessanter artikel (der zur hängematte), danke. und den appell zum weitermachen möchte ich gerne unterstützen. mit einer winzigen nuance: wir “müssen” nicht weitermachen, sondern können uns fragen, ob wir “wollen” :-)

Trackback URI | Kommentar RSS

Kommentieren Sie!