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“Constructing the future of work - wie wollen wir leben und arbeiten?” - so lautet der Titel eines Symposiums am 4. und 5. November in Dortmund. Veranstalter sind DASA (Deutsche Arbeitsschutzausstellung) und weitere,  am Thema Arbeit forschende oder interessierte Organisationen.

Die Zukunft der Arbeit - sicherlich kein neues Thema. Doch der Titel “Wie wollen wir leben und arbeiten” läßt mehr erwarten, als das Aufzeigen und Beschwören von Sachzwängen in einer globalisierten Welt. Wie gehen wir mit dem Verlust der historisch gewachsenen Arbeitswelt um? Wie lebt es sich im Postfordismus? Mehr Beschäftigung um jeden Preis? Was sind die Visionen für eine gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen? Diese Fragestellungen deuten eine spannende und wichtige Diskussion an.

Mit Impulsreferaten und interdisziplinär besetzten Podiumsdiskussionen  nähert sich das Symposium dem komplexen Thema. Zukunftsforscher referieren und diskutieren mit Künstlern, Journalisten und Organisationspsychologen über die Gestaltbarkeit der derzeitigen und zukünftigen Arbeitswelt. Mit diesem Symposium will die DASA ihren Auftrag umsetzen, sich als anerkannter Lern- und Ideenort und als Forum für regelmäßig stattfindende Debatten zum Thema Arbeit zu etablieren.

Auch wenn Begriffe und Titel wie “Symposium”, “Exklusion und Prekarisierung” oder “Von Artisanen, Cyberteams und Prekariern” keine guten Beispiele für verständliche Sprache sind, so ist die Tagung aus unserer Sicht sicherlich auch für Nicht-Wissenschaftler und für Betriebsräte und Personalräte ein interessanter Lern- und Diskussionsort. Und auch die Erforderlichkeit als Bedingung für eine Freistellung und Kostenübernahme ist bei diesem Thema aus unserer Sicht gegeben.

Die Teilnahmegebühr beträgt 80 Euro. Darin ist das Abendbuffet und das Rahmenprogramm enthalten, aber keine Übernachtung.

Programm und Anmeldekarte

Künstlerische Beiträge von Technik und Leben zum Thema “Wie wollen wir leben und arbeiten?”

Aktueller Lesetipp

  • Markus Albers: Morgen komm ich später rein. Für mehr Freiheit in der Festanstellung. Campus. 2008

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